| Müssen unsere Kinder jetzt mit Mundschutz in die Schule gehen? |
| Mittwoch, 09. September 2009 um 13:03 Uhr |
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Am Montag beginnt in Baden-Württemberg wieder die Schule. Das Kultusministerium schickte jetzt einen Warnbrief an alle 4800 Schulen und alle Kindergärten. „Darin steht, wie man mit der neuen Grippe umgeht“, sagt eine Ministeriums-Sprecherin. In dem Schreiben wird vor allem die hygienische Vorsorge thematisiert: • Schüler und Lehrer sollen sich häufiger die Hände waschen • Sie sollen in Einmal-Taschentücher husten oder in den Ärmeln. Nicht in die Hand! • Auf Begrüßungen wie Umarmungen oder Händeschütteln soll verzichtet werden. • Auf keinen Fall dürfen gemeinsame Trinkgefäße benutzt werden. • Klassenräume müssen regelmäßig gelüftet werden. Doch reichen die Maßnahmen wirklich aus? Matthias Frank (50), Vorstand des Deutschen Hausärzteverbands Baden-Württemberg, erklärt: „Der Virus ist hochansteckend. Er wird beim Niesen durch Tröpfchen-Infektion übertragen.“ Franks Empfehlungen gehen noch viel weiter: „Mit Atemschutzmasken ist man besser geschützt.“ Sein Tipp: Schüler sollten immer eine Atemschutz-Maske im Ranzen haben, sie im Klassenzimmer tragen, wenn dort viel gehustet und geniest wird, und während der Pause im Schulhof – vor allem dann, wenn es an der Schule schon Schweinegrippe-Fälle gab. Grund: „Bei großen Menschenansammlungen ist das Ansteckungsrisiko besonders groß.“ Doch was passiert, wenn ein Schüler tatsächlich Schweinegrippe-Symptome (Fieber, Schnupfen, Husten, Hals- und Gliederschmerzen) zeigt? Der Warnbrief vom Ministerium schreibt vor: „Eltern sind umgehend zu verständigen, sie sollen ihre Kinder nach Hause bringen.“
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