Schweinegrippeimpfung

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Tote in Deutschland
Administrator - Montag, 30. November 2009
Schweinegrippe: 59 Tote in Deutschland

Weit über 100 000 menschen sind in Deutschland infiziert

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Start News Impfstoffe gegen die Schweinegrippe H1N1 USA will 160 Millionen Bürger gegen die Schweinegrippe A/H1N1 impfen
USA will 160 Millionen Bürger gegen die Schweinegrippe A/H1N1 impfen
Donnerstag, 30. Juli 2009 um 08:20 Uhr

Impfoffensive gegen die Pandemie: Die USA wollen möglichst die Hälfte ihrer Bevölkerung gegen die Schweinegrippe impfen - Schwangere, Kinder und junge Erwachsene zuerst. In Deutschland geht dagegen der Streit um die Impfkosten weiter, Familienministerin von der Leyen macht weiterhin Druck auf die Krankenkassen.

Möglichst mehr als die Hälfte der US-Bevölkerung sollen schnellstmöglich gegen die Schweinegrippe geimpft werden: Das nationale Zentrum zur Krankheitskontrolle und Vorbeugung (CDC) benannte nach einer Krisensitzung am Mittwoch fünf besonders gefährdete Personengruppen, die als erstes geimpft werden sollen und somit imun gegen den Virus sind.

 

Dabei handelt es sich um Mitarbeiter im Gesundheitswesen, schwangere Frauen, Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von 24 Jahren, Erwachsene mit generellen Gesundheitsproblemen sowie alle Kontaktpersonen von kleinen Babys.

 

Insgesamt umfassen diese fünf Gruppen 160 Millionen Menschen - bis Oktober sind laut Experten aber wahrscheinlich nur 120 Millionen Impfdosen vorrätig. Befürchtungen über einen möglichen Engpass trat die zuständige CDC-Direktorin Anne Schuchat mit Verweis auf die üblichen Grippeschutzimpfungen entgegen. Dabei holten sich erfahrungsgemäß nur die Hälfte der Menschen, denen eine Impfung empfohlen werde, auch wirklich die Spritze ab. Ähnliches sei auch bei der Impfung gegen das H1N1-Virus zu erwarten, argumentierte sie.

 

Unterdessen geht in Deutschland der Streit um die Kostenübernahme von Impfungen gegen die Schweinegrippe weiter: Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hat die Forderung der gesetzlichen Krankenkassen zurückgewiesen, Bund und Länder sollten sich an den Impfkosten gegen die Schweinegrippe beteiligen: "Solange die Krankenkassen einen Überschuss an Einnahmen haben, müssen diese Versichertengelder natürlich auch zur Vorbeugung gegen die Schweinegrippe eingesetzt werden. Genau dafür sind wir krankenversichert", sagte die Ministerin dem "Hamburger Abendblatt".

Eine Krankenversicherung, in die die Menschen Monat für Monat einzahlten, sei zunächst einmal dazu da, "eine Behandlung oder besser noch eine schützende Vorsorge zu finanzieren". Da nun der Grippeimpfstoff hergestellt werde, sei es das Vernünftigste, zu impfen. Es koste viel mehr, Schweinegrippe im Nachhinein zu behandeln, als durch Impfung vorzubeugen, so von der Leyen.

 


Die gesetzlichen Krankenkassen fordern von den Ländern, einen Teil der Millionenkosten für die Impfungen zu zahlen. Zunächst ist vorgesehen, dass ab Herbst 22,5 Millionen Menschen geimpft werden, darunter Menschen mit chronischen Atemwegsleiden, Schwangere sowie Mitarbeiter von Gesundheitsdienst und Feuerwehr. Die Bundesländer haben 50 Millionen Impfdosen zur Abwehr der Schweinegrippe bestellt.

Die Schweinegrippe breitet sich nach wie vor rasant in Deutschland aus: Die Zahl der offiziell registrierten Fälle stieg von Dienstag auf Mittwoch um 635 auf 4.445, wie das Robert-Koch-Institut am Mittwoch mitteilte. Dies bewege sich in der Größenordnung der vergangenen Tage. Die meisten neuen Fälle würden weiter unter Urlaubsrückkehrern festgestellt, und zwar vornehmlich bei Reisenden aus Spanien.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 30. Juli 2009 um 08:29 Uhr
 

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