Schweinegrippeimpfung

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Tote in Deutschland
Administrator - Montag, 30. November 2009
Schweinegrippe: 59 Tote in Deutschland

Weit über 100 000 menschen sind in Deutschland infiziert

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Start News Impfstoffe gegen die Schweinegrippe H1N1 USA plant Massenimpfungen im Herbst
USA plant Massenimpfungen im Herbst
Montag, 13. Juli 2009 um 07:21 Uhr

Die US-Regierung will die Ausbreitung der Schweinegrippe massiv bekämpfen. Im Oktober sollen Massenimpfungen beginnen, mehrere Milliarden Dollar sind für die Kampagne vorgesehen. Auch die deutsche Regierung erwägt, Bevölkerungsgruppen gegen das H1N1-Virus zu impfen.

Washington/Berlin - Barack Obama wählte deutliche Worte: Es bestehe die Gefahr eines "bedeutenden Ausbruchs" der Schweinegrippe im Herbst, sagte der US-Präsident, der vom G-8-Gipfel in Italien einem Treffen ranghoher Seuchenbekämpfer im Weißen Haus zugeschaltet war. Mit guter Planung "können wir diese Krise abwenden", erklärte Obama laut einem Bericht der "New York Times".

 

Diese Planung sieht nun vor, im Herbst mit Massenimpfungen zu beginnen. Die Gesundheitsbehörden wollen bis Mitte Oktober 100 Millionen Einheiten eines Impfstoffs zur Verfügung stellen. Die Impf-Aktion solle sich auf Schulkinder, Schwangere sowie chronisch Kranke und Krankenhaus-Beschäftigte konzentrieren, die durch das H1N1-Virus besonders gefährdet seien. Der US-Kongress hat bereits eine Milliarde Dollar (720 Millionen Euro) für die Impfstoff-Bestandteile sowie weitere 7,5 Milliarden für die Erprobung, den Kauf und die Verteilung der Impfdosen bewilligt.

Bislang sind Schätzungen zufolge eine Million Amerikaner an Schweinegrippe erkrankt, 170 seien gestorben, berichtete die "Washington Post" am Freitag. Bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind bislang rund 35.000 Erkrankungen in den USA registriert, Mediziner gehen aber von einer sehr großen Dunkelziffer weltweit aus.

 

Vor einem Beginn der Massenimpfungen müsse aber zunächst garantiert werden, dass der Impfstoff sicher und effektiv sei. Entsprechende Tests seien für August geplant, berichtete die "New York Times". Da es vermutlich nicht genügend Impfstoff für die gesamte Bevölkerung gebe, müsse man sich zunächst auf Risikogruppen beschränken. Zugleich bekräftigten die Experten, es gebe bisher keine Hinweise, dass das Virus mutiert sei und für den Menschen gefährlicher werde.

Die deutsche Regierung erwägt ebenfalls Massenimpfungen. In der kommenden Woche soll festgelegt werden, welche Bevölkerungsgruppen zuerst an die Reihe kommen sollen. "Wir müssen entscheiden, wer zu den Risikogruppen gehört", sagte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) am Freitag dem Hörfunksender Hit-Radio Antenne Niedersachsen in Hannover. "Das sind sicher die Beschäftigten im Gesundheitswesen, das sind auch junge Menschen mit Grunderkrankungen", so die Ministerin. Für diese Gruppen solle eine Impf-Empfehlung ausgesprochen werden.

 

Die Bestell-Optionen für Grippemittel reichten aus, um jeden Deutschen zweimal zu impfen. Unklar sei noch, ob bei älteren Menschen eine Impfung sinnvoll sei, sagte Schmidt. In dieser Altersgruppe gebe es kaum Erkrankungen. Möglicherweise reiche hier der normale, saisonale Grippeimpfstoff aus.

Mit Blick auf vermehrt auftretende Schweinegrippe-Infektionen unter Mallorca-Urlaubern sagte die Ministerin: "Das wird uns jetzt öfter erreichen - wir müssen damit rechnen, dass der Ausbreitungsgrad der neuen Grippe zunehmen wird." Allein in Niedersachsen war etwa jeder sechste Schweinegrippe-Patient zuvor im Urlaub auf Mallorca.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 13. Juli 2009 um 07:28 Uhr
 

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