| Ab Juli Impfstoff gegen Schweinegrippe A/H1N1 |
| Dienstag, 16. Juni 2009 um 17:07 Uhr |
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Die Markteinführung des ersten Impfstoffs, der vor der Schweinegrippe A/H1N1 schützen soll, soll kurz bevor stehen. Der US-Pharmakonzern Baxter gibt an, ab Juli mit dem Verkauf des Impstoffes zu beginnen. Die Produktion eines Impfstoffs gegen das Schweinegrippe-Virus A/H1N1 habe bereits begonnen, teilte der US-Pharmahersteller Baxter am Dienstag mit. "Im Laufe des Monats Juli" werde der Impstoff verfügbar sein. Baxter hatte bereits Anfang Mai aus den USA, einem Referenzlabor der Weltgesundheitsorganisation WHO, den Stamm des Viruses erhalten und mit Tests und Forschungen begonnen. Viele Gesundheitsbehörden hätten mit Baxter Vereinbarungen getroffen, Impfstoffe gegen die Schweinegrippe H1N1 zu bestellen, teilte das Unternehmen in einer Erklärung mit. Eine Genehmigung zuer Herstellung eine Impfstoffes vom Prototyp habe auch die Europäische Arzneimittelagentur Emea erteilt. Das erleichtere das Genehmigungs-, Entwicklungs- und Produktionsverfahren für den neuen Impfstoff.Über die nationalen Vereinbarungen hinaus will Baxter nach eigenen Angaben in Kooperation mit der WHO einen Teil seiner Produktionskapazitäten nutzen, um weltweit auf "besonders dringliche Probleme der öffentlichen Gesundheit" reagieren zu können. Mehrere Pharmahersteller arbeiten derzeit an einem Impfstoff gegen den Schweinegrippevirus. Schneller Anstieg der Infektionen in Deutschland Weiterhin greift die Seuche auch in Deutschland weiter um sich, wo bisher weitere 23 weitere Fälle bestätigt wurden. Die Mehrheit davon gehöre zu den zwei bereits bekannten Ausbrüchen in Düsseldorf und Köln, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag mitteilte. Damit erhöhte sich die Zahl der bestätigten Infektionen auf 195, von denen sich 107 in Deutschlands angesteckt hätten. Das RKI verwies angesichts der steigenden Infektionen auf die steigende Bedeutung von Hygiene wie Händewaschen. Besonders in Schulen, wo man Kontakt zu vielen Menschen hat, sollte dies berücksichtigt werden. Es ist bekannt, dass sich die SchweineInfluenza unter Kindern und Jugendlichen besonders rasch ausbreiten kann. Auch weltweit breitet sich die Schweinegrippe weiter rasand aus. Nach Angaben der WHO meldeten bis Montag 76 Länder fast 36.000 Fälle und 163 Todesopfer am Virus A/H1N1. |