| Tod nach Schweinegrippeimpfung? |
| Freitag, 13. November 2009 um 13:10 Uhr |
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Ist ein Deutscher (46) durch die Impfung gegen die Schweinegrippe gestorben? Die Staatsanwaltschaft Wuppertal hat die Obduktion des verstorbenen Mannes angeordnet, der einen Tag nach der Immunisierung gegen H1N1 gestorben ist. Der Wuppertaler war einen Tag nach der Impfung tot auf der Toilette seines Unternehmens entdeckt worden. Es soll geprüft werden, ob ein Zusammenhang zur Impfung gegen die Schweinegrippe besteht und ob er allergisch auf die Impfung reagiert hat. Er selbst hat auf dem Fragebogen zur Grippe-Impfung eine Allergie-Anfälligkeit verneint. Auch in Thüringen ist eine Frau (65) kurz nach einer Schweinegrippe-Impfung gestorben. Ob es zwischen der Impfung und dem Tod der Frau einen ursächlichen Zusammenhang gibt, muss aber auch in diesem Fall noch geklärt werden. Nach einem Medienbericht, der sich auf Angaben ihres Ehemanns bezog, soll die 65-Jährige nach der Impfung zunächst keine Beschwerden gehabt haben. Nach dem Abendessen habe sie eine schwere Herzattacke erlitten und sei ins Krankenhaus gebracht worden wo man sie nicht mehr wiederbeleben konnte. In Düsseldorf erlitt ein Mann (30) nach der Impfung einen lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock, wie der Arzt Christian Wittig bestätigte. Glücklicherweise befand sich der Mann zu diesem Zeitpunkt noch in der Arztpraxis und konnte sofort notfallmäßig betreut werden. „Bei einem anaphylaktischen Schock hat man ein Zeitfenster von 90 Sekunden, um zu reagieren“, betonte Wittig. Der Patient habe einen Kreislaufkollaps erlitten, sei aber noch ansprechbar gewesen. Nach einer Notfallbehandlung wurde er in eine Krankenhaus gebracht, konnte die Klinik aber zwei Stunden später bereits wieder verlassen. Auch in Schweden werden fünf Todesfälle untersucht, die eine zeitliche Nähe zu einer H1N1-Immunisierung hatten. Drei der betroffenen Personen waren 74 Jahre und darüber. Alle litten zuvor an einer schweren chronischen Erkrankungen.
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