Schweinegrippeimpfung

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Tote in Deutschland
Administrator - Montag, 30. November 2009
Schweinegrippe: 59 Tote in Deutschland

Weit über 100 000 menschen sind in Deutschland infiziert

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Schweinegrippe Impfung - Jetzt steht man Schlange
Mittwoch, 04. November 2009 um 08:41 Uhr

Wer sich jetzt impfen möchte, muss sich erstmal anstellen!

Vor der ehemaligen Notfallpraxis bildeten sich langerte bis zu eineinhalb Stunden, bis man geimpft wurde. Dennoch werde niemand ohne Impfung nach Hause geschickt, sagte Bergmann. "Allmählich werden die Leute wach", sagte er. In der vergangenen Woche waren insgesamt nur 2.000 Menschen im Düsseldorfer Zentrum gegen die neue Grippe immunisiert worden.

Impfen1 Nach Warnungen vor einer neuen Schweinegrippe- Welle erlebt das Düsseldorfer Impfzentrum einen Ansturm von Impfpatienten. Allein am Montag haben fast 1.000 Menschen in der zentralen Impfstelle der Landeshauptstadt die Spritze erhalten, sagte der Sprecher des Gesundheitsamts, Michael Bergmann. Auch am Dienstag werde die Zahl der Impfwilligen "mit Sicherheit über 1.000" liegen. Bis zum Nachmittag hatten die fünf Ärzte bereits mehr als 650 Menschen gegen die Schweinegrippe geimpft.Vor der ehemaligen Notfallpraxis bildeten sich lange Schlangen. Edauerte bis zu eineinhalb Stunden, bis man geimpft wurde. Dennoch werde niemand ohne Impfung nach Hause geschickt, sagte Bergmann. "Allmählich werden die Leute wach", sagte er. In der vergangenen Woche waren insgesamt nur 2.000 Menschen im Düsseldorfer Zentrum gegen die neue Grippe immunisiert worden.


Auch im Saarland, wo in der vergangenen Woche ein fünfjähriger Junge gestorben war, ließen sich viele Menschen impfen. Die am vergangenen Mittwoch begonnene Impfung werde gut angenommen, sagte Gesundheitsminister Gerhard Vigener (CDU). Nach einem langsamen Start bestellten die Hausärzte in Hessen immer häufiger die für sie geltende Höchstmenge zur Impfung von 100 Patienten, sagte der Vorsitzende des Hessischen Apothekerverbandes Peter Homann. Auch in Bayern ist der Andrang groß, in anderen Bundesländern war er allerdings eher gering. In Niedersachsen lief die Impfung gegen die Schweinegrippe schleppend an.

Ärzte wie der Karlsruher Allgemeinmediziner Matthias Frank sind noch skeptisch: "Viele meiner Kollegen und ich sind selbst nicht geimpft, und wir haben auch noch keine Patienten geimpft", sagte er. Frank kritisierte auch, dass etwa das Robert Koch-Institut (RKI) von einer zweiten Welle der Schweinegrippe spreche. Dabei ist noch nicht klar, wie viele Menschen eigentlich mit dem H1N1-Virus infiziert seien. Um dies zu testen ist ein Teurer test nötig, den die Krankenkassen jedoch nicht bezahlen.

In Deutschland steigt die Zahl der Schweinegrippe-Infektionen pro Woche, und das Robert-Koch-Institut (RKI) rechnet mit weiteren Todesfällen. "Die Welle, die wir für den Herbst erwartet haben, hat begonnen", sagte RKI-Präsident Jörg Hacker. Weitere Todesfälle und schwerere Krankheitsverläufe seien für die Zukunft nicht auszuschließen. Hacker wertete es als "Warnsignal", dass es bei einer der bisher sechs gestorbenen Schweinegrippe-Patienten in Deutschland keine Vorerkrankungen gab.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 04. November 2009 um 11:32 Uhr
 

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