Schweinegrippeimpfung

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Tote in Deutschland
Administrator - Montag, 30. November 2009
Schweinegrippe: 59 Tote in Deutschland

Weit über 100 000 menschen sind in Deutschland infiziert

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Start News Die Ausbreitung der Schweinegrippe 90.000 Tote durch die Schweinegrippe befürchtet
90.000 Tote durch die Schweinegrippe befürchtet
Mittwoch, 26. August 2009 um 08:31 Uhr

Die US-Regierung geht von vielen Todesopfern durch die Schweinegrippe aus. Experten gehen davon aus, dass in den kommenden Monaten doppelt so viele Menschen an der Schweinegrippe sterben könnten, als bei einer normalen Grippewelle.

Grippe-Epidemien haben oft schlimme Folgen. Eine normale Influenzawelle, fordert allein in den USA ca. 36000 Todesopfer. Doch in der kommenden Saison könnte es deutlich schlimmer durch die Schweinegrippe kommen: Man rechne derzeit mit 30000 und 90000 Toten, wie eine beraterausschuss der US Regierung mitteilte. Demnach könnte sich in den kommenden Monaten jeder zweite Amerikaner mit dem H1N1-Virus infizieren. Im schlimmsten bisher vorhersehbaren Fall müssten 1,8 Millionen US-Bürger wegen der Schweinegrippe im Krankenhaus behandelt werden.

Die US-Seuchenbehörde CDC in Atlanta nannte die Vorhersage aus Washington "ein plausibles Szenario, auf das wir uns vorbereiten müssen". Dem Bericht zufolge könnte die Infektionswelle schon Mitte Oktober einen Höhepunkt in den USA erreichen. Washington drängt die Hersteller des ersten Impfstoffes gegen den H1N1-Erreger, das Vakzin schon vor Abschluss der klinischen Tests zur Verfügung zu stellen. Auf Vorschlag des Beraterausschusses sollte der Impfstoff bereits im September ausgegeben werden, etwa einen Monat früher als ursprünglich geplant.

Keine Immunität gegen den H1N1-Virus

Der Grund der Besorgnis der Experten ist die Tatsache, dass es in der Bevölkerung kaum eine Immunität gegen das neue A/H1N1-Virus gibt. "Diese Epidemie wird sich schneller als normalerweise ausbreiten, weil die Bevölkerung anfälliger ist", warnte Marc Lipsitch von der Harvard School for Public Health kürzlich. Mediziner befürchten zudem, dass das äußerst ansteckende, aber bisher nur selten tödliche neue H1N1-Virus in einer zweiten Epidemiewelle an Tödlichkeit zulegen könnte - wie es bereits bei früheren Pandemien wie etwa der Spanischen Grippe von 1918 bis 1920 geschehen ist.

Der erst vor einigen Tagen nachgewiesene Übergang des H1N1-Virus auf Vögel hat diese Befürchtungen verstärkt. Es wäre ein Alptraum, wenn sich das H1N1-Virus mit dem wenig ansteckenden, dafür aber extrem tödlichen Vogelgrippe-Erreger H5N1 genetisch vermischen würde.

Schweinegrippe breitet sich in Deutschland weiter aus

In Deutschland ist die Zahl der Schweinegrippe-Erkrankungen weiter gestiegen. Von Freitag bis Montag kamen 256 Fälle hinzu, wie das Robert-Koch-Institut am Dienstag mitteilte. Damit wurden bislang 14.581 Fälle gezählt. Von den 256 Patienten steckten sich 182 auf einer Auslandsreise an, 74 in Deutschland. Auch deutsche Soldaten in Afghanistan sind betroffen. Deswegen schränkte die Bundeswehr ihre Afghanistan-Flüge für Zivilisten ein.

Eine gefährliche Schweinegrippewelle wird von der Bundesregierung nicht ausgeschlossen. Frühere Erfahrungen mit Pandemien zeigten, dass auf eine erste schwache Welle meist eine zweite Welle mit schweren Erkrankungen und Todesfällen folgte.

Bisher verliefen die Erkrankungen mild, und schwere Verläufe beträfen nur einzelne Patienten mit chronischen Erkrankungen. Zur Einschätzung des Impfrisikos verweist das Bundesgesundheitsministerium in seiner Antwort auf Erfahrungen mit saisonalen Grippeimpfstoffen. Es sei jedoch nicht auszuschließen, "dass bei breiter Anwendung eines neuen Arzneimittels bislang unerwartete Nebenwirkungen entdeckt werden". Darum sei die Erfassung der Nebenwirkungen von besonderer Bedeutung, wofür Überwachungsinstrumente aufgebaut würden.

 

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