| Schweinegrippe bei Geflügel endeckt |
| Freitag, 21. August 2009 um 10:47 Uhr |
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In Chile ist erstmals bei Puten das Schweinegrippe-Virus A/H1N1 nachgewiesen worden. Zuvor hatte man das Virus - außer beim Menschen - lediglich bei Schweinen gefunden. Die chilenischen Behörden erklärten, der Schweinegrippe-Erreger sei in zwei Gruppen von Tieren auf einer Farm nahe der Hafenstadt Valparaiso entdeckt worden. Der Ausbruch sei unter Kontrolle. Um eine Ansteckung von Menschen zu verhindern, seien umgehend Vorsichtsmaßnahmen eingeleitet worden. Derweil warnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor einer zweiten heftigen Schweinegrippe-Welle. Die Regierungen in aller Welt müssten sich auf eine zweite Erkrankungswelle einstellen, sagte WHO-Chefin Margaret Chan. "Wir können nicht mit Sicherheit sagen, ob das Schlimmste vorbei ist oder ob das Schlimmste noch kommt", sagte Chan in einer Videobotschaft zum Auftakt eines dreitägigen Treffens von Experten aus dem asiatisch-pazifischen Raum in Peking. "Wir müssen aber auf jede Überraschung vorbereitet sein, die dieses Virus uns noch bereitet. Und wir müssen uns auf eine zweite oder sogar eine dritte Welle der Ausbreitung vorbereiten." Schließlich habe es bei vergangenen Pandemien meist mehrere Wellen gegeben, argumentierte Chan. Das erstmals im März in Mexiko und Kalifornien aufgetretene Schweinegrippe-Virus hat sich mittlerweile auf rund 180 Länder ausgebreitet. Weltweit gibt es mehr als 1400 bestätigte Todesfälle. Das Bundeskabinett hatte am Mittwoch eine Verordnung für eine Massenimpfung gegen die Krankheit beschlossen.
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| Zuletzt aktualisiert am Freitag, 21. August 2009 um 11:25 Uhr |